Jetzt noch schnell die Floskeln abhandeln - wer hier gelandet ist, weiß schon, worum es geht; sollte sich tatsächlich jemand Neues hierher verirrt haben: der ungeschickte Dango namens Lena veranstaltet mal wieder eine Mangalesenacht, ich bin wie Du einer der Teilnehmer, viel Spaß hier!
Ich habe letztens mit Schrecken festgestellt, dass ich alt bin. Ich war letztens auf einer Tour durch Comicläden und Buchläden mit Mangaabteilung und kam mir dort reichlich fremd vor. Die Auswahl war riesig, die Genres für den deutschen Markt relativ vielfältig, aber nichts davon war auch nur annähernd interessant. Man hört und liest ja immer das Argument, dass Manga ja so vielfältig sind, dass in jedem Genre für jede Altersgruppe was dabei ist, aber wenn man schon sehr lange ein Leser ist und heutzutage durch die Kataloge stöbert, bekommt man eher das Gegenteil mit: einen starken Fokus auf jugendliche Leser mit Themen, zu denen schon junge Erwachsene weniger einen Bezug haben, von Erwachsenen ganz zu schweigen. Themen wie die zigste Variation der zuckrigen Schulhofromanze, Themen wie Kloppereien in Fantasiewelten oder dieser unsägliche Monster-Girl-Trend.
Da ist man dann froh über die Globalisierung und die Möglichkeit, im Ausland einzukaufen (nicht umsonst wird meine Leseplanung von den US-Ausgaben dominiert).
Das war das Wort zum Sonntag, sozusagen, kommen wir lieber zu den erfreulicheren Dingen: zu meiner von den US-Ausgaben dominierter Leseplanung! Gelesen wird:
