Samstag, 25. März 2017

Diesmal ein Manga-Lesetag von/mit Awkward Dangos






Hallo, Enthusiasten südostasiatischer Bildschriften, und willkommen auf dem Wegwerfblog! Lena von Awkward Dangos hat diesen Monat gleich zwei Mangaleseaktionen eingeplant und dabei die Nacht zum Tag gemacht - anders ging es auch nicht, wenn der zweite Termin nicht ausfallen sollte. Mir kommt das aber sogar gelegen, denn so kommt mir keine Real-Life-Aktivität dazwischen und ich kann im Brustton der Überzeugung behaupten: ich bin wieder dabei.

Mittlerweile gehöre auch ich zum Kreis der Erlauchten der Yona-Leser. Zwar kann ich mich dem Begeisterungssturm nicht wirklich anschließen (aus naheliegenden, aber auch vielleicht nicht ganz naheliegenden Gründen), aber ich mochte das, was ich bisher gelesen habe (3 Bände) dann doch, nicht zuletzt auch deshalb, weil dieser (Fantasy-Abenteuer-) Titel inmitten all der stumpfsinnigen Schulhofromanzen etwas Erfrischendes ist. Im Ernst, Schulhofromanzen sind das Krebsgeschwür von shoujo, genau wie die ganzen Nurutus und deren Sportvarianten das Krebsgeschwür von shounen sind. Wie dem auch sei, eine Serie dieser Lauflänge, die mit so viel Inhalt gefüllt werden kann (ja, ich sehe dich dabei an, "Nah Bei Dir"!), hat schon allein durch diesen Umstand Aufmerksamkeit verdient, die letzte Shoujo-Serie mit solchen Ambitionen ist nämlich schon lange her - oder gab es seit "Fushigi Yuugi" noch was? Das Schneerotchen scheint ja eher low-key zu sein...

Soll ich noch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern? Ach, ich mach's einfach. Wisst ihr, womit ich Yona nach Band 1 sofort assoziiert habe? Mit einer Romanreihe aus Frankreich, die für euch schätzungsweise zu alt ist, um sie zu kennen: Angélique. Meine Mutter war ein großer Fan der Bücher und hat mich - ich war da noch ein kleiner Junge - die Filme schauen lassen. Wenn ich mich recht erinnere, hatten sie mich verwirrt - ich mochte die Abenteuergeschichte(n) an sich, das weiß ich noch, das hat mir auch meine Mutter bestätigt, aber die Romantik und die dezente Erotik sind haushoch an mir vorbeigegangen und ich soll angeblich laut gefragt haben, warum diese Frau denn so wichtig sei, dass alle Männer sie wollen. Tja, auch bei Yona hoffe ich, dass ich die Abenteuergeschichte mag und die romantische Komponente einfach ausblenden kann, die ist oft genug einfach nur ein Krampf.

Aber genug der Yona-Kritik, dafür seid ihr nicht hier, und das soll auch nicht Sinn und Zweck dieses Artikels sein. Kommen wir stattdessen lieber zur Leseplanung.

Gelesen wird:





Kurosagi Corpse Delivery Service Band 13 und 14

Man merkt, ich habe weitergelesen und man merkt vielleicht auch, dass ich die Reihe nach wie vor sehr mag (steht an erster Stelle und so). Leider steckt die englische Ausgabe bei Band 14 hoffnungslos fest mit keiner Aussicht auf den nächsten Band, also bleibt mir wohl nichts anderes übrig als nach Band 14 eine Pause einzulegen (auf die noch laufende französische Ausgabe habe ich sehr wenig Lust), was schade ist. Mittlerweile freue ich mich auf die Übersetzernotizen fast genauso wie auf den eigentlichen Manga, man erfährt da einiges über die damalige Popkultur und hin und wieder bekommt man auch Insiderwissen über große Namen in der Manga- und Animebranche. Oder zumindest nette Anekdoten. Sie überbieten aber immer noch nicht den Hauptinhalt, der wirklich immer wieder zu überraschen weiß, sogar eine Abwandlung von Second Life kam schon vor!




Reaktor 1F Band 3

Atomkraft ist ein heikles Thema. Egal, was die Grünen sagen, und mögen ihre Argumente noch so gut sein, wir brauchen sie unbedingt, wenn wir unseren derzeitigen Lebensstandard halten wollen. Gleichzeitig ist sie auch eine Gefahr, denn wir hatten damals in großem Stil AKWs aufgestellt, ohne diese Art von Energiegewinnung hinsichtlich der Betriebssicherheit ausreichend erforscht zu haben und sind jetzt in einer Situation, in der jeder Unfall in einem AKW verheerende Folgen für weite Landstriche haben kann. Nun gab es diesen einen Unfall nahe Fukushima-Stadt, aus dem Medien aus aller Welt ein Spektakel gemacht haben, angesichts dessen man am liebsten im Boden versinken möchte. Aus aller Welt außer Japan, dort sind die Massenmedien regelrecht geknebelt, was offizielle Berichterstattung angeht. Dieser Manga schickt sich nun an, die Aufräumarbeiten nach dem Unfall wahrheitsgemäß zu dokumentieren, also quasi das zu erzählen, was die offiziellen Nachrichten nicht können, dürfen oder wollen. Das hat in den ersten beiden Bänden auch irgendwie ein wenig geklappt - der Autor möchte dann doch anonym bleiben (der Name, den man auf dem Umschlag sieht, ist ein Pseudonym) und, noch wichtiger, seine Arbeitsverträge samt Geheimhaltungsklausel einhalten, deshalb sieht man von der eigentlichen Arbeit nur so viel wie unbedingt nötig, viel mehr geht er auf die Lebens- und Arbeitsumstände dort ein. Mit dem dritten Band soll der Bericht dann abgeschlossen werden, man darf gespannt sein, ob die Arbeiten inzwischen weitgehend abgeschlossen sind, der Autor keine weiteren Jobangebote mehr bekam oder ob er einfach nur genug hatte.




Ice Age Chronicle Of The Earth Band 1

Ich könnte jetzt spontan auf die Knie fallen, in Richtung Mekka Philipp Schreiber beten und das Ganze livebloggen, das wäre aber geschmacklos. Stattdessen sage ich einfach nur, dass ich mich irgendwann noch aufraffe, mein Französisch ein bisschen aufpoliere und doch noch die hier unveröffentlichten Taniguchis aus Frankreich importieren lasse.
Dieser Titel ist einer seiner Frühwerke, aber im Gegensatz zu z. B. "Trouble Is My Business" oder "Enemigo" soll das hier weder trashig noch episodisch, sondern eine zusammenhängende, fortlaufende und stimmige Geschichte sein. Sogar Jules Verne wurde schon beschworen. Na dann bin ich mal doppelt gespannt, denn Abenteuer aus Taniguchis eigener Feder waren eher selten anzutreffen.




Parasyte Band 1

"Parasyte" war ein Titel, den ich mir sehr lange aufgeschoben habe. Davon gehört hatte ich schon vor Jahren, als noch nicht mal die Animeserie angekündigt wurde, damals war meine Lesezeit aber auch eher begrenzt. Mit dem Erscheinen der Animeserie bin ich auf die US-Lizenz aufmerksam geworden, aber was ich vom Anime so mitbekam, hat mich eher auf Abstand gehen lassen. Und jetzt, mit der deutschen Veröffentlichung, will ich mir einfach mal selbst ein Bild machen.
Ihr seid mir da voraus - allerdings habe ich schon "Fort of Apocalypse" zu Ende gelesen, ätsch. Und "One Punch Man" schon gedroppt, ätsch.





Wave, Listen to Me! Band 1 und 2

Ist vom vorletzten Mal ungelesen übriggeblieben. Ich möchte auch bei diesem Begleittext dort anknüpfen, wo ich aufgehört hatte - es ging darum, dass oft genug Autoren nicht durch ihren Namen, sondern durch ein einziges, meist fiktionales, Werk berühmt sind, und dabei bleibt es dann.
Kennt einer von euch den Namen Kei Sanbe? Bestimmt, ihr kennt ja sicher "Die Stadt, In Der Es Mich Nicht Gibt" (aka. "Erased"), Kei Sanbe ist der Autor. Aber wusstet ihr auch, dass "Erased" nicht die erste seiner deutschen Veröffentlichungen ist? Vor fast 10 Jahren hat Carlsen eins seiner Werke, "Kamiyadori", gebracht. Wusstet ihr nicht? Tja, ist auch gut so, "Kamiyadori" ist sehr, sehr durchschnittlich und hat die Vergessenheit mehr als verdient.
Hiroaki Samura hat sie dagegen nicht verdient, zumindest wenn man von "Blade of the Immortal" und den Kurzgeschichten (es gibt auch andere neben "Ohikkoshi") ausgeht. Ich freue mich nach wie vor auf "Wave, Listen to Me!"





Sunny Band 1 - so weit ich komme

Ich setze die Tradition der unbekannten Namen fort. Diesmal: Taiyou Matsumoto. Ein echter Insider, man kennt hierzulande die Animeverfilmung eines seiner Werke ("Tekkonkinkreet"), allerdings nicht unter seinem Namen (es achtet ja niemand auf den Abspann). Auch ich kannte darüber hinaus bisher nur "Ping Pong".
Matsumotos Zeichenstil ist ziemlich gewöhnungsbedürftig und geht hin und wieder in Richtung krakelig, hat aber gleichzeitig starken Wiedererkennungswert. Seine Erzählweise ist, zumindest ausgehend von "Ping Pong", auch anders als man so kennt, Matsumoto setzt gerne Akzente. Beschreiben kann ich das leider schlecht, aber der Augenmerk liegt mehr auf den Charakteren als auf den Geschehnissen, und es werden bestimmte Momente, bei denen diese Charaktere beteiligt sind, besonders hervorgehoben. Es geht (bei "Ping Pong" zumindest) zu jeder Zeit mehr darum, wer die Charaktere sind, auch wie sie sind, als um das, was passiert.
Bei "Sunny", das grob beschrieben von einem Waisenhaus handelt, passt diese Vorgehensweise theoretisch perfekt, praktisch werden wir ja sehen.

Eigentlich sollte auch noch "Barakamon" wieder auftauchen, aber Yen Press hat mir hier dazwischengegrätscht und es außerhalb der USA erst eine Woche später freigegeben, ich muss es also noch mal aufschieben. :(

Lassen wir uns davon aber nicht ablenken und fangen einfach an zu lesen!

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START

16:00
So, dann wollen wir mal loslegen! Unser Zufallsgenerator für heute ist passenderweise ein Würfel und der erste Wurf zeigt:
4! 4 wie "Parasyte". OK, kann länger dauern, bis später!

17:45



Höhere Töchter dürfen das Vorurteil an dieser Stelle gern widerlegen.

Zeit für ein Zwischenfazit, auch wenn ich gerade mal bei der Hälfte bin (hat etwas gedauert, bis ich wirklich anfangen konnte). Ich weiß nicht, vielleicht bin ich einfach nur abgestumpft, vielleicht ist der ganze Splatter aber auch wirklich einfach nicht gruselig, ekelig, was auch immer. Ich komme damit jedenfalls wunderbar zurecht. Auch die Story reißt mich nicht unbedingt vom Hocker, sie ist tatsächlich ziemlicher Comic-Standard, übrigens mehr Goldenes Zeitalter als moderne Comics. Diese ganzen Superhelden waren in ihren Anfängen tatsächlich alle Einzelgänger, oder besser, sie haben sich allein und als Einzige der Bedrohung gestellt.
Ist "Parasyte" jetzt eine Art Superheldencomic? Nein. Shinichi ist ein ganz normaler Mensch und auch sein Parasit ist unter seinen Artgenossen ganz normal. Es ist auch nicht das übliche Schema des shounen (eng mit Superheldencomics verwandt), wo ein Underdog sich nach oben kämpft, hier gibt es kein "oben"."Parasyte" scheint Kritik an der Moral zu sein, verpackt in einer Art Katastrophenfilm, wie sie früher auf RTL2 oder VOX liefen - billige Fernsehproduktionen. Aber diese Moralkritik wertet alles auf. Zusammengefasst also durchschnittliche Story, die als Vehikel für clevere, gute Ideen dient. Gefällt bisher, wird hoffentlich nicht zu monoton oder zu von oben herab predigend.

18:34


>in den Po
>Po
Niedlich.

19:35

So, "Parasyte" wäre geschafft. Da gibt's wohl zwei Themen, die der Autor bespricht: "Was macht einen Menschen aus?" und "Was macht einen Menschen einzigartig?" Dazu noch ein bisschen Freud ("Person A" ist eindeutig Es, die Lehrerin ist eindeutig das Über-Ich, Shinichi ist dann wohl das Ich) und... ein bisschen Mischmasch verschiedener Philosophen? Jedenfalls ist Shinichi immer bemüht, den moralischen Grundsätzen zu folgen, und wie ein typischer Jugendlicher orientiert er sich an den Leitsätzen, ohne ihren Sinn oder ihre Herkunft zu kennen.
Jedenfalls ist genau das das Interessante an Parasyte, nicht die 08/15-Action. Und der Ansatz, dass es zu viele Menschen auf dem Planeten gibt. Den Spruch hört und liest man ja öfter, aber die Literatur hält ja eher die Kolonisierung anderer Lebensräume für eine Lösung als Massenmord. Parasyte ist da ein bisschen anders, es plädiert gar nicht mal wirklich für den Massenmord, sondern um eine Auseinandersetzung mit dem Thema, die nicht nur an der Oberfläche kratzt. Ich würde es sogar weiterlesen in der Hoffnung, dass das Erzähltempo beibehalten wird und mit der Psychoanalyse bzw. Philosophie weiterhin passabel umgegangen wird.

Jetzt aber weiter im Text, der nächste Würfel rollt und wenn er stehen bleibt, zeigt er:
Kurosagi CDS also. Puh. Was lese ich dann im Zug?
Na ja, auf geht's.

22:35
Puh, das war anstrengend. In Kurosagi 13 sind Personen aufgetaucht, die ich erst gar nicht wiedererkannt hatte. Bzw. die Übersetzernotizen in 12 haben ja schon vorgewarnt, aber ich hatte nicht mehr genau im Kopf, was diese Leute für paranormale Fähigkeiten haben, das ist in dieser Serie tatsächlich wichtig zu wissen. Also musste ich die entsprechende Story in Band 6 nachlesen (und es hat gedauert, bis ich den richtigen Band gefunden hatte). Und dann waren die Übersetzernotizen auch noch verdammt informativ, sodass ich per Google gegenprüfen musste und mich ein wenig in Wikipedia & Co verloren hatte. Musste mir sogar Lesezeichen für später machen. Immerhin war der eigentliche Band schnell gelesen und ich kam voll auf meine Kosten, auch wenn ich hier an dieser Stelle leider keine Bilder bringen kann, weil sie meistens entweder spoilern oder (was öfter vorkommt) nicht unbedingt vorzeigbar sind. Diesmal gab's einen Gerichtsprozess (bei dem auch tatsächlich eine aktuelle Änderung in der Prozessordnung berücksichtigt wurde) und einen Möchtegern-Schamanen.
Für die Neulinge, die dieser Manga interessiert - schaut euch die Inhaltsbeschreibung von Band 1 an und sucht bei Google nach Beispielseiten. Wenn man's zusammenfassen will, sind das Band für Band nur kuriose Geschichten mit Toten. Stellt es euch aber gar nicht so sehr makaber vor, sondern denkt da mehr an Detektivgeschichten mit dem Twist, dass der Auftraggeber meistens tot ist. Ungefähr so läuft jede Story ab, aber die Themen und Szenarien der Storys sind sehr, sehr vielfältig. Es macht trotz der allgegenwärtigen enstellten Leichen wirklich Spaß, das zu lesen. Ich würde auch sehr gern gleich den nächsten Band lesen, aber ich muss mich leider wirklich zurückhalten, ich brauche gute Zuglektüre und bei Kurosagi weiß ich ja, woran ich bin.

Es geht also mit einem anderen Titel weiter. Würfel, walte deines Amtes:

Die 2 ist "Reaktor 1F". Also dann, ab nach Fukushima.

00:33
Bin wieder da. Habe den Band und auch gleich die Serie beendet. War insgesamt recht interessant, auch wenn man gemerkt hat, welche Kapitel dazu gedient hatten, die Zeit zu überbrücken. Wie gesagt, man erfährt nicht viel über die Arbeit an sich, aber das Drumherum ist ebenso interessant. Beschrieben wird so einiges, z. B. die Sicherheitsmaßnahmen, aber auch der Weg von der Bewerbung bis zum Einsatz (und der Weg ist lang und steinig). Der Autor erzählt auch ein wenig von der Umgebung, es gibt am Ende eines jeden Kapitels sogar ein Foto mit Dingen, die alle etwas mit der Region rund um den Reaktor zu tun haben.
Ich bin mir nicht sicher, ob ein Bildband nicht vielleicht besser gewesen wäre, eigentlich ist der Manga ganz ähnlich, man liest da sehr viel Text, während man einen passenden Schnappschuss betrachtet, ungefähr so:


Nur müsste man da viel mit einer Kamera rumlaufen, und Kameras sind im Reaktor wohl nicht gern gesehen.

Einer geht noch, der Würfel darf noch mal ran:

"Sunny" also. Einen Band müsste ich noch schaffen, auf geht's!

01:00
Planänderung, ich gehe schlafen. Ich verabschiede mich von allen, die hier noch aufkreuzen. Morgen folgt dann die Auswertung.

Auswertung:

Statistik - nackte Zahlen, harte Fakten

Eingeplante Titel: 6
davon an-/durchgelesen: 3
Titel, bei dem mehr als ein Band gelesen wurde: 0
Gelesene Bände: 3
Gelesene Seiten:657
Lesestart: 17:00
Leseende: 01:00
Gesamtzeit: 6 Stunden
davon Pausen: ca. 3 Stunden
Netto-Lesezeit: ca. 3 Stunden
 Hab's ein bisschen langsam angehen lassen.
 Das heutige Interview ist recht umfangreich:

1) Wie viele Mangabände hast du heute gelesen?

Drei.

2) Welcher Manga(band) hat dir heute am besten gefallen?

Kurosagi CDS. Nach wie vor sehr unterhaltsam.

3) Hat dich heute ein Manga enttäuscht?

Von Enttäuschung kann man nicht reden, aber ich habe mir das Ende von "1F" doch irgendwie anders vorgestellt. Es endet einfach und der Autor lässt alles einfach stehen.

4) Heutige Lieblingsszene?

Kurosagi, die Szene, in der der wahnsinnige "Schamane" sein Ende findet. Das Bild ist leider nicht vorzeigbar

5) Das schönste/ interessanteste Cover, das du heute bei jemandem gesehen hast? (gerne auch bei dir selbst)

"Ruinenmärchen" bei An Chan. Da sollten wirklich alle mal reinschauen, die Zeichnungen sind wirklich schön. Hier, schaut mal.
  

6) Hast du heute einen neuen Manga bei einem anderem Teilnehmer entdeckt?

 Kann man so nicht sagen, aber das häufige Auftauchen von "Parasyte"in euren Leseplanungen war auch einer der Anlässe dafür, dass ich's angefangen habe.
 

7) Allgemein: Wenn du dich über einen Manga informierst, was wäre ein KO-Kriterium für dich, dass du diesen auf keinen Fall lesen würdest? (gerne auch mehrere Kriterien)

Es steht auf dem Boys-Love-Regal. Das ist das sicherste Ausschlusskriterium bei mir. Außerdem noch Schulhofromanzen und Battle-Shounens, die müssen wirklich sehr einzigartig sein, um mich zum Lesen zu bewegen (oder Yuri sein, aber das ist eine andere Geschichte).

8) Allgemein: Momentane Manga-Empfehlung? (zb eine richtig tolle Reihe, die du aktuell verfolgst oder vllt vor kurzem erst beendet hast)

Ich habe letztens etwas Älteres entdeckt: "A Lollypop Or A Bullet". Deprimierend, emotional und schön gezeichnet. Greift ruhig zu, wenn ihr das noch findet.

In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal!

10 Kommentare:

  1. Huhu Baphomehmet!

    Ich wünsche dir heute wieder ganz viel Spaß! :) Das Banner ist doch einfach wunderschön geworden, bin ganz begeistert.^^ Deine Worte zu Yona kann ich nachvollziehen, wenn auch die Aspekte, die du in deiner Kritik ansprichst und nicht so toll findest, mich überhaupt nicht stören. Ich liebe Yona. ♥.♥ Finde ich aber cool, dass du jetzt auch angefangen hast. Nach Fushigi Yuugi... hmmm... vielleicht Dawn of Arcana oder Joou no Hana? Die habe ich allerdings nicht selbst gelesen und letzteres gibt es nicht auf Deutsch. Mir fallen als Fantasy-Shoujo spontan noch Kamisama Kiss und Der purpurne Fächer ein, aber die sind auch wieder eher Romance-lastig. :D

    In deiner heutigen Auswahl trifft man ja wieder auf alte Bekannte. Parasyte ist da natürlich mein Highlight! Ich liebe den Manga und bin mal gespannt auf dein Urteil. Mich weiß die Story zu begeistern, auch wenn ich erst skeptisch war.

    Liebe Grüße
    Lena

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    1. Hallo Lena,

      danke, gleichfalls!
      "Die Aspekte" sind ja bisher nur ein einziger.:) Was die anderen angeht, so ist nur einer wirklich erwähnenswert: ich kenne die Autorin überhaupt nicht, weiß also nicht, ob sie viel veröffentlicht hat, wenn ja, wie gut das ankam, und wie lange sie schon bei ihrem Verlag ist. Bei so einer langen Serie befürchte ich immer, dass die Lektoren zu viel reinreden, immer mit Popularität und Verkaufszahlen im Blick.

      An "Dawn or Arcana" dachte ich auch, aber es scheint mir nicht so... mir fehlt das richtige Wort... grandios in seinen Absichten zu sein, es geht bei Yona ja immerhin auch um eine Reichseinigung...

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  2. Hey ^^cool dass du wieder dabei bist!
    Dein Einleitungstext war köstlich ^^
    Ich glaube, ich werde mich jetzt den ganzen Abend lang fragen, was höhere Töchter sind XD
    LG Clara

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    1. Danke, ich bemühe mich. :)
      Höhere Töchter sind das da:
      https://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%B6here_Tochter
      (Töchter aus höheren Gesellschaftsschichten, also Großbügertum und Adel. Die waren traditionell den Herausforderungen des Lebens nicht ausgesetzt, sondern wurden fast von klein auf zu einem Leben als Hausfrau und Mutter erzogen.)

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  3. "Jedenfalls ist genau das das Interessante an Parasyte, nicht die 08/15-Action."
    Da hast du genau erkannt, was mich an diesem Manga so fasziniert. :) Auch die Frage, wer nun eigentlich das Tier ist, wer das Monster und wer das recht hat, sich über ein anderes Lebewesen zu stellen und über dessen Leben zu entscheiden. Shinichi hält sich krampfhaft am Menschsein und seinen Überzeugungen fest, aber warum, weiß er eigentlich gar nicht so genau, all das wurde ihm nur beigebracht. Bisher habe ich zwar nur den Anime durchgeschaut und warte noch auf die weiteren Mangabände, aber beides unterscheidet sich nur geringfügig voneinander. Ich kann dir versichern, die moralischen und philosophischen Aspekte werden bis zum Schluss beibehalten und werden nicht von irgendwelchen hirnlosen Kämpfen verdrängt. :) Der Geschichte steuert ebenfalls nicht auf eine epische Schlacht Menschen vs Parasiten zu. ;) Ist eine sehr gute Serie. ♥

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    1. Das freut mich, dann habe ich den Titel bisher tatsächlich unverdient ignoriert. Gut, wird dann die Tage nachgeholt.

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    2. :) Die Splatterszenen finde ich übrigens auch kein bisschen schlimm. :D

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  4. Der CDS klingt schon echt gar nicht schlecht.^^ Klingt nach außergewöhnlichen Detektivgeschichten...

    Wie schön du das gesagt hast. Ich wünsche viel Spaß in Fukushima. XD

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  5. Ich verabschiede mich für dieses Mal vom Lesen, allerdings gehe ich noch nciht schlafen.

    Wünsche dir noch viel Spaß!

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  6. Schön, dass du wieder dabei warst, du bist es ja dieses Mal auch eher langsam angegangen. :) Von "A Lollipop or a Bullet" habe ich schon gehört...

    Bis zum nächsten Mal & liebe Grüße
    Lena

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