Freitag, 9. März 2018

Auch Manga sind im Grunde Comics, deswegen sind sie bei der Lesenacht nicht fehl am Platz

Hallo, Bewunderer bebildeter Alben auf Hochglanzpapier! Es ist wieder soweit: nachdem ich letztes Mal aussetzen musste, knalle ich euch heute wieder Comics, die ihr nicht kennt und nie lesen werdet, vor den Kopf! Richtig gelesen: Comics. Die sind heute bei mir in der Überzahl. Bei der Manga-Lesenacht, veranstaltet wie immer von Awkward-Dangos-Lena.

An dieser Stelle rede ich normalerweise über Dinge, die mich zur Zeit beschäftigen, aber heute gäbe es so viele Sachen zu erzählen (davon haben so ziemlich alle nichts mit Comics und Manga zu tun), dass ich nicht einmal eine auswählen könnte, deshalb springen wir lieber gleich zur Leseplanung, bevor ich mit einem Roman anfange.


Gelesen wird:





 


Ich bin kein Freund von High Fantasy. Was nicht heißt, dass ich sie ablehne oder durch die Bank schlecht finde, nein. Mich können nur wenige Fantasytitel wirklich überzeugen - und White Sand scheint, zumindest mit dem ersten Band, eine dieser Ausnahmen zu sein. Generell kann ich mich mit Fantasy-Comics eher anfreunden als mit Büchern, der Grund dürfte wohl naheliegend sein: Comics vermitteln mir ein komplettes, mehr oder weniger ausgereiftes Bild der Fantasywelt. Aus irgendeinem Grund brauche ich das.
White Sand ist nun ein recht kurioses Ding: ursprünglich sollte es ein Roman werden, der Autor musste sich aber eingestehen, dass er die ansonsten gute Idee nicht weiterverfolgen können würde (kann man alles im Vor- und Nachwort zu Band 1 nachlesen), und so blieb es beim Entwurf - bis er als Textautor für Comics angeworben wurde, da hat er diesen Entwurf dann wieder hervorgekramt. Bisher eine gute Entscheidung - und die Leseprobe zeigt auch, wieso ein Roman nicht funktionieren würde, ein Comic aber schon. Und auch, dass es genau das ist, was ich vorhin meinte: ein Roman würde sich wohl doch schwer tun, ein so klares Bild der Wüstenwelt rüberzubringen.
Auch die Story ist recht solide, ohne Helden, ohne Vakuum, zusammenhängend, mehr oder weniger spannend. Wirklich nicht die schlechteste Fantasygeschichte. 




 




Superboy, Heft 30
Scans der Originalausgabe von DC Comics


Das, liebe Leser, ist ein Stück Comicgeschichte.
1954, das Jahr, in dem dieses Heft erschien, war ein schicksalhaftes Jahr für Comics. Es ist nämlich das Erscheinungsjahr von Frederic Werthams "Seduction of the Innocent", einer Abhandlung über die Comicveröffentlichungen der damaligen Zeit - und dem Schaden, den diese Comics bei Kindern und jugendlichen Lesern angeblich verursachen.
Werthams Behauptungen sind nicht völlig aus der Luft gegriffen - nach dem Kriegsende ist das Interesse an Superhelden schlagartig zurückgegangen, natürlich mal wieder mit gutem Grund: Kriegspropaganda war eine große Antriebskraft für die Superheldencomics. Ohne den Krieg kein Grund, Superhelden zu produzieren, also mussten sich die Verlage andere Themen suchen. Humor und Romantik wurden sehr beliebt, aber auch Western, Monster und Horror im Allgemeinen. Vor allem die letzten beiden waren immer wieder Stein des Anstoßes, auch für Wertham, der beileibe nicht der erste und nicht der einzige war, der das Überhandnehmen von Gewalt, Schreckgespenstern und sonstigen jugendzersetzenden Motiven beklagte. Er hat jedoch etwas geleistet, das vor ihm keiner geschafft hatte: durch seine Buchveröffentlichung hat er das Thema der breiten Öffentlichkeit zugetragen.
Die Comicindustrie stand unter Zugzwang. Ihre Antwort war ein Organ der Selbstregulierung, die Comics Magazine Association of America, deren Leitsätze, der sogenannte Comics Code den Comics einen dicken, fetten Zensurstempel aufdrückten. Vereinfacht ausgedrückt musste jeder Comic, der in den Handel kommt, kindgerecht sein, d.h. unter anderem frei von selbstgerechter Gewalt, von Schockelementen und von Sex. Die Comicfiguren mussten aber auch moralisch eindeutig zuzuordnen sein (deswegen waren der Punisher und der Dark Knight auch so revolutionär) und die Geschichten durften die Grundordnung der Gesellschaft nicht untergraben, was unter anderem bedeutet, dass die Comic-Frauen einem bestimmten Ideal der Weiblichkeit entsprechen mussten. Lois Lane z. B. war schlagartig keine selbstbestimmte Karrierefrau mehr.
Und so begann die Zeit, die heute rückblickend als "Silver Age" bezeichnet wird, die Zeit, die das Selbstverständnis "Comics = für Kinder" prägte.
Diese Zeit - und den Aufbau der damaligen Comichefte - bringe ich euch nun nahe.

 



Die Einladung





"Jim" ist mittlerweile einer meiner Lieblings-Comicautoren. Seine Geschichten sind irgendwo zwischen banal und nicht der Rede wert, aber nie langweilig ("Héléna" und "Eine Nacht in Rom" habe ich wirklich verschlungen), fast jede seine Figuren irgendwo zwischen Unsympath und Versager (beiderlei Geschlechts), aber doch lustig und ernstzunehmend, und irgendwie auch mit einem selbst verwandt. Vielleicht findet man sich selbst darin wieder, vielleicht einen Freund oder Bekannten. Oder den Nachbarn. Oder die Nachbarin. Jim schreibt vom Alltag (zeichnen tut er nur ausnahmsweise) und darüber, was das Leben uns so an den Kopf wirft. Vielleicht sieht man seine einstige Jugendliebe vom Podest enthoben, vielleicht holen einen die Erinnerungen an frühere Tage wieder ein, vielleicht will man sich einen reichen Ehemann (oder Ehefrau) angeln.
Diesmal geht es anscheinend um Freundschaft. Nun denn.


Perico

Ich muss zugeben, ich kenne weder den Autor noch den Zeichner. Ich habe mich einzig vom Verlag, vom Cover und vom Logozusatz "noir" leiten lassen. Es scheint nun tatsächlich ein Thriller in Anlehnung an den Film Noir zu sein, mit einem für den Film Noir etwas ungewöhnlichen Schauplatz - meistens Cuba - und eher noir-untypischen Charakteren zu sein. Keine ausgeprägte Femme Fatale, kein abgebrühter Zyniker. Dafür Intrigen und Hetzjagden. Dann schauen wir mal...


The Escapists - Gesamtausgabe

Quasi das, was "Bakuman" für Manga und "Shirobako" für Anime waren, nur geht es hier weniger um das Know-How und die Technik, sondern mehr um Verlagspolitik, um die Schwierigkeiten, auf die amerikanische Comicautoren außerhalb der beiden Riesenmaschinen treffen. Aber trotzdem auch um Spaß an der Sache.


Und ein paar Alibi-Manga sind natürlich auch dabei:





Giant Spider & Me - A Post-Apocalyptic Tale Band 1


Für alle, die müde sind von cute girls doing cute things, gibt es jetzt cute girls and spiders doing cute things. War in der Verlagswerbung drin, das Cover sah ganz nett aus (die Colorierung vor allem!), es ist irgendwo auch das, was ich fast immer lese - lassen wir uns überraschen.



La Magnifique Grande Scène Band 1


Der Name ist Programm: hier gibt es große Tänze und große Dramen. Im Gegensatz zu "Ballroom" geht es hier um Ballett. Quasi getanztes Theater, der Titel passt also voll und ganz. Die Story erinnert entfernt an "Subaru", einem meiner all-time-favorites, lässt ihre Heldin aber nicht so sehr leiden. Und  - das darf man nicht unerwähnt lassen - es ist auch auch die erste große Veröffentlichung einer Pornozeichnerin für das allgemeine Publikum, ihr großes Debut sozusagen. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.

In diesem Sinne - lasst uns lesen!





Und den Anfang macht Perico!
Lasst mich nur schnell eine Flasche Zuckerrohrschaps und Zigarren holen, dann kann's auch schon losgehen. :D

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21:45


Gemeint ist aber was anderes: "perico" ist spanischer Slang für Kokain. Sei es, weil man nach einer Line plappert wie ein Papagei, sei es, weil das Koks in der Nase sticht wie ein Papageibiss (wer zum Geier hat denn diesen Vergleich gezogen?), jedenfalls meint das Wort auch den weißen Stoff. Und in diesem Comic ist das auch der Name eines Auftragsmörders. Weil in einem Noir-Thriller ein Auftragsmörder nicht fehlen darf.

In dieser Hinsicht ist "Perico" ziemlich straightforward - natürlich gibt es einen Haufen Leichen, natürlich geht es um dreckige Geschäfte, viel Geld und Frauen. OK, um eine Frau. Aber die hat's in sich.

Ein bisschen Cuba und viel Amerika gibt es in dieser Geschichte, aber viel darf man nicht erwarten, ist nämlich irgendwie eine Abfolge von Klischees. Rednecks, die auf ihrer Farm statt Mais Hanf anbauen? Check. Biker und Trucker? Check. Vorsprechen in Hollywood? Check.

Und Verfolgungsjagden. OK, fast das ganze Buch ist eine einzige Verfolgungsjagd. Aber dafür mit so vielen Transportmitteln wie es nur geht: Schiff, Auto, sogar zu Fuß wird geflohen und verfolgt. Zwar nicht leicht und beschwingt wie in Actionkrachern, aber auch nicht verbissen wie in Krimis, die sich selbst viel zu ernst nehmen. Dafür sind sich die Flüchtigen stets bewusst, dass die Verfolger ihnen im Nacken sitzen, und drücken das im Text aus, aber auch in den Bildern.

Die sind recht gut:

Aber, wie man sieht, auch sehr orthodox. Immer alles innerhalb der Panelgrenzen und immer so wenig Panels wie möglich, um möglichst viel zu erzählen. Ich habe mich schwer getan, eine Seite mit zusammenhängenden Panels zu finden, so viel (oder so wenig, je nach Sichtweise) wird in ein einzelnes gepackt.

Insgesamt aber doch recht unterhaltsam. Was irgendwie falsch klingt, wenn wir von einem Noir-Thriller reden, aber bei dieser Geschichte wäre übertriebene Ernsthaftigkeit und Schwere wirklich fehl am Platz. So wie sie ist, kann man sie durchaus mal lesen, sogar bis zum Schluss.

Und danach? Danach lesen wir:



Die Riesenspinne! Was glaubt ihr, lässt sich stumm und niedlich vereinbaren?

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 (23:45)

Natürlich! Seht selbst:

https://abload.de/img/giantspiderme-apost-adxs1i.jpg
(zum Vergrößern klicken)
 Das ist sozusagen die Quintessenz dieses Manga. Es wird hauptsächlich gekocht und gegessen. Und wieder gekocht. Und dabei das Rezept aufgesagt. Was irgendwie strange ist, denn eigentlich ist das hier kein Kochmanga, da gibt es schon noch eine Geschichte. Aber hey, 5 Seiten, um ein Rezept aufzusagen, das geht immer!

Die Kochmuffel oder diejenigen, die mehr erwarten, können aber diese Parts überspringen. Denn neben dem Kochen ist das eine nette, kleine Fantasie - Mädchen lebt allein am Waldrand, Mädchen trifft Riesenspinne, Riesenspinne hat Hunger und folgt Mädchen, Riesenspinne wohnt bei Mädchen. Ist allerdings nicht alles eitel Sonnenschein: Kommunizieren will gelernt sein, und Gefahren lauern auch an jeder Ecke, sei es ein wildes Tier oder ein Mensch mit Gewehr im Anschlag.

Kann man durchaus mal lesen, wenn man mal was Dezentes braucht.

Wem das nicht reicht -





den lade ich ein, zu warten, bis ich Die Einladung gelesen habe. Hurra, noch mehr Dezenz!

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01:23

Jims Geschichten fangen immer mit einer Idee an. Manchmal braucht es sehr lange, bis sie Gestalt annimmt (Héléna), manchmal wird sie direkt am Anfang präsentiert (Eine Nacht in Rom), aber es gibt in jeder von ihnen eine Stelle, die mich endgültig mitreißt und nicht mehr bloß interessiert. Bei der "Einladung" ist es diese:



Ich wollte umblättern und weiterlesen, musste aber zu dieser Stelle zurückkehren und einfach mal für mich selbst bestätigen: ja, ist alles wahr. Es gibt irgendwann nur noch Familie - und Kontakte. Berührungspunkte. Oder sogar nur einen. Nur eine Sache, wegen der man Namen und Telefonnummer einer Person im Kopf und im Telefonverzeichnis behält. Und bei den Kontakten ist es genauso, auch sie haben dich wegen einer bestimmten Sache in ihrem Telefon gespeichert. Denn man trifft sich auch nicht mehr persönlich, zumindest nicht einfach so. Es muss schon einen gewichtigen Anlass geben.

Der Anlass in dieser Geschichte ist ziemlich banal: eine Autopanne mitten in der Nacht. Was daraus wird, sind zwei für den Protagonisten unvergessliche Nächte, in denen er mit der Bedeutung und dem Wert von Freundschaft konfrontiert wird. Klingt hochtrabend und wie ein Werbetext, ist aber so. Ich kann leider nicht viel dazu erzählen, ohne euch wichtige Details zu verraten. Ich kann euch nicht mal erzählen, dass die Autopanne vorgetäuscht war - ups.

Na ja, jedenfalls wisst ihr jetzt schon, dass dieses Album mehr Wert auf den Text legt als auf die Bilder. Die sind zwar an und für sich in Ordnung, aber auch sie folgen einem Standard-Paneling: nahezu rechteckig, so wenig Panels wie möglich, klare, harte Grenzen, klarer, übersichtlicher Seitenaufbau. Aber - und das merkt man irgendwann - gezeichnet wie eine Art Film. Und verfilmt macht diese Geschichte am meisten Sinn.

Tja, ich denke, ich mache Schluss für heute. Wird langsam schon relativ spät und ich habe doch noch einiges geschafft. Ich hoffe, ihr hattet Spaß am Lesen und wenn nicht, dann nächstes Mal bestimmt. Bis dahin!

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Eins darf aber noch nicht fehlen: die

 Auswertung:

Eingeplante Titel: 7
davon an-/durchgelesen: 3
Titel, bei dem mehr als ein Band gelesen wurde: 0
Gelesene Bände/Alben: 3
Gelesene Seiten: ca. 460
Lesestart: ca. 20:40
Leseende: ca. 01:00
Gesamtzeit: ca. 4 Stunden 20 Minuten
davon Pausen: etliche, insgesamt ca. 1 Stunde 30-40 Minuten
Netto-Lesezeit: ca. 2 Stunden 40-50 Minuten

Und natürlich das Interview:



1) Wie viele Mangabände hast du heute gelesen?

Drei.


2) Welcher Manga(band) hat dir heute am besten gefallen?

Auch wenn ich voreingenommen bin - die Einladung.



3) Hat dich heute ein Manga enttäuscht?

Mmmmm... Nein. "Perico" war gut genug.




4) Heutige Lieblingsszene?

Leos Überraschung für seine Freunde in der "Einladung", sie war sehr mies, wenn auch nett gemeint.




5) Das schönste/ interessanteste Cover, das du heute bei jemandem gesehen hast?

Schwer zu sagen, die sind alle so unscheinbar und/oder funktional. Am ehesten vielleicht noch "Beasts of Abigaile" 2 bei Marianne. Würde gerne "Giant Spider" nominieren, aber das ist erstens nur zur Hälfte zu sehen, zweitens durch den Text verunstaltet.




6) Hast du heute einen neuen Manga bei einem anderem Teilnehmer entdeckt?

Leider nein.




7) Welchen Manga könntest du immer wieder und wieder lesen?

Da gibt es einige. Wenn ich mich auf einen festlegen müsste, dann auf Kozue Amanos "Aqua"/"Aria", den lese ich tatsächlich auch immer mal wieder. Und jetzt, wo ich daran erinnert werde - das letzte Mal ist schon länger her.




8) Brichst du Reihen ab, die dir nicht so gefallen, oder quälst du dich bis zum Ende durch?

Wenn es arg schlecht wird, oder langweilig, breche ich natürlich ab. Im Gegenzug kann ich die Leute nicht verstehen, die sich freiwillig selbst quälen - wozu?


Nun aber wirklich bis zum nächsten Mal!

6 Kommentare:

  1. Hey Baphomehmet,

    DANKE! Du hast gerade echt meinen Tag gerettet, ich habe mich beim Lesen gekringelt vor Lachen. Bei deinem tödlichen Sarkasmus aber wohl kein Wunder. XD Außer "Giant Spider & Me" handelt es sich hier tatsächlich nur um Comics und Mangas, die ich nicht kenne und wahrscheinlich nie lesen werde. (Ich finde die Spinne soooo süß, haha! Aber die Kolorierung ist auch wunderschön anzusehen, da muss ich dir direkt recht geben) Brandon Sanderson steht noch auf meiner Liste Autoren, von denen ich gerne mal etwas lesen würde, aber ob das jemals passieren wird? :D

    Liebe Grüße
    Lena \(*.*)/

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    1. https://orig00.deviantart.net/67d4/f/2011/252/5/7/patd___build_god_bow_out_by_armadeo-d49ck04.gif

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  2. Warum ist hier eigentlich NIX los? :O Kaum ist Kaisu mal nicht dabei...

    Jedenfalls sieht der Stil bei Perico echt schick aus, aber was die Panels angeht, mag ich es auch eher verspielter. Für mich kommt erst dann der künstlerische Wert unserer geliebten "Bildergeschichten" so richtig raus, wenn es etwas kreativer zugeht!

    Und wow die Riesenspinne ist so verdammt nuffig! *.* Ich HASSE Spinnen, aber awwww sie ist so süß! Ich bin ihr verfallen. ♥

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