Samstag, 16. September 2017

Lesenacht ist immer, auch bei Wind und Wetter


Hallo, Freunde der schwarzweißen Sprechblasen aus Fernost! Jeder, der hier gelandet ist, weiß schon längst, wieso, neu ist hier wahrscheinlich wirklich niemand mehr, aber nichtsdestotrotz: auch heute findet wieder eine Manga-Lesenacht statt, wie immer organisiert von Awkward Dangos (wobei nur eine Person dahintersteckt).

Bei Sarah dem Einhorn habe ich viele Worte über Egmonts E-Manga verloren, aber da ich letztens endlich mal dazu kam, ihre Gesamtausgabe von "Another" zu lesen, würde ich allen, die sich dafür interessieren, auch von ihren Hardcover-Ausgaben abraten. Schief gedruckte Seiten sind wir alle gewohnt und nehmen das nur in Extremfällen wahr, aber was ein absolutes Unding ist, ist abgeschnittener Text. Kommt daher, dass man das Layout nicht neu erstellt hat, sondern einfach das der Einzelbände genommen und in das neue Format eingepasst hat. Korrekturlesen scheint heute wohl zunehmend ein Luxus zu sein. Auch das Papier wird so einer Ausgabe nicht unbedingt gerecht, da finde ich sogar das Papier von "Ghost in the Shell" besser. Jenes ist zwar sogar dünner als bei "Another", so dünn, dass die Rückseite deutlich durchscheint, aber es sieht und fühlt sich hochwertiger an.

Aber genug der unangenehmen Dinge, kommen wir lieber zu dem, wofür ihr wirklich hier seid: zu meiner Leseplanung. Da ist dieses Mal viel Resteverwertung dabei, das Meiste gab es schon bei den vorherigen Lesenächten. Gelesen wird im Einzelnen:


Freitag, 21. Juli 2017

Sommer, Sonne, Mangalesen


こんにちは、マンガの読者!
読書の夜へようこそ!

Jetzt noch schnell die Floskeln abhandeln - wer hier gelandet ist, weiß schon, worum es geht; sollte sich tatsächlich jemand Neues hierher verirrt haben: der ungeschickte Dango namens Lena veranstaltet mal wieder eine Mangalesenacht, ich bin wie Du einer der Teilnehmer, viel Spaß hier!

Ich habe letztens mit Schrecken festgestellt, dass ich alt bin. Ich war letztens auf einer Tour durch Comicläden und Buchläden mit Mangaabteilung und kam mir dort reichlich fremd vor. Die Auswahl war riesig, die Genres für den deutschen Markt relativ vielfältig, aber nichts davon war auch nur annähernd interessant. Man hört und liest ja immer das Argument, dass Manga ja so vielfältig sind, dass in jedem Genre für jede Altersgruppe was dabei ist, aber wenn man schon sehr lange ein Leser ist und heutzutage durch die Kataloge stöbert, bekommt man eher das Gegenteil mit: einen starken Fokus auf jugendliche Leser mit Themen, zu denen schon junge Erwachsene weniger einen Bezug haben, von Erwachsenen ganz zu schweigen. Themen wie die zigste Variation der zuckrigen Schulhofromanze, Themen wie Kloppereien in Fantasiewelten oder dieser unsägliche Monster-Girl-Trend. 

Da ist man dann froh über die Globalisierung und die Möglichkeit, im Ausland einzukaufen (nicht umsonst wird meine Leseplanung von den US-Ausgaben dominiert). 

Das war das Wort zum Sonntag, sozusagen, kommen wir lieber zu den erfreulicheren Dingen: zu meiner von den US-Ausgaben dominierter Leseplanung! Gelesen wird:

Freitag, 9. Juni 2017

Und wieder grüßt die Manga-Lesenacht



Hallo, Freunde von Tintenklecksen und Rasterfolien! Wenn ihr diese Einleitung lest, dann wisst ihr bestimmt: es ist wieder Zeit für eine Manga-Lesenacht von und mit den Awkward Dangos (auch wenn der andere Dango wohl irgendwie verschollen ist).

Wisst ihr, was mir aufgefallen ist? Ich habe schon etliche Interviews mit Verlagsmitarbeitern gesehen, manche waren gut, manche waren eher stümperhaft, aber bei allen Interviews mit Tokyopop konnte ich die interviewte Person nicht leiden, weder den Geschäftsführer noch die Programmdirektorin noch lustigerweise einen der Redakteure. Warum? Ich weiß es nicht. Es liegt auch wirklich nicht am Programm oder dem Preis oder anderen Dingen, ich konnte alle drei vom ersten Augenblick an einfach nur nicht ausstehen, obwohl sie eigentlich nichts sagen oder machen, was irgendwie abstoßend wäre. Komisch, ist aber so.

Aber zum Glück ist Tokyopop in meiner heutigen Leseplanung gar nicht vertreten, und dass überhaupt deutsche Ausgaben dabei sind, liegt auch nur daran, dass ich zur Zeit eher angefangene Reihen beenden möchte als neue anzufangen. Im Einzelnen wird gelesen:


Mittwoch, 3. Mai 2017

Manga-Lesenacht, auch diesmal wird mitgemacht


Hallo, Comicfreunde! Mir gehen mittlerweile die Beschreibungen für "Manga" aus, aber das ist nicht weiter schlimm, denn hier geht es mehr um Bilder, die für sich sprechen. Außerdem kann es nur eins bedeuten, wenn ihr hier seid: es findet wieder eine Manga-Lesenacht von und mit Awkward Dangos statt - und ich bin dabei.

Wir müssen heute leider Abschied nehmen. Zwei Titel, die mich ständig durch die Lesenächte begleitet haben, sind nicht mehr dabei: die US-Veröffentlichung von "Barakamon" hat die japanische aufgeholt, sodass die Wartezeiten jetzt lang sind (der nächste Band kommt erst im September) und von den Kurosagis habe ich alle in den USA veröffentlichten Bände gelesen. Und so muss ich beide Reihen auf unbestimmte Zeit weglegen.

Wie gut, dass es noch andere Comics und Manga gibt, die darauf warten, gelesen zu werden, kommen wir also ohne Umschweife zur Leseplanung! Gelesen wird:

Samstag, 25. März 2017

Diesmal ein Manga-Lesetag von/mit Awkward Dangos






Hallo, Enthusiasten südostasiatischer Bildschriften, und willkommen auf dem Wegwerfblog! Lena von Awkward Dangos hat diesen Monat gleich zwei Mangaleseaktionen eingeplant und dabei die Nacht zum Tag gemacht - anders ging es auch nicht, wenn der zweite Termin nicht ausfallen sollte. Mir kommt das aber sogar gelegen, denn so kommt mir keine Real-Life-Aktivität dazwischen und ich kann im Brustton der Überzeugung behaupten: ich bin wieder dabei.

Mittlerweile gehöre auch ich zum Kreis der Erlauchten der Yona-Leser. Zwar kann ich mich dem Begeisterungssturm nicht wirklich anschließen (aus naheliegenden, aber auch vielleicht nicht ganz naheliegenden Gründen), aber ich mochte das, was ich bisher gelesen habe (3 Bände) dann doch, nicht zuletzt auch deshalb, weil dieser (Fantasy-Abenteuer-) Titel inmitten all der stumpfsinnigen Schulhofromanzen etwas Erfrischendes ist. Im Ernst, Schulhofromanzen sind das Krebsgeschwür von shoujo, genau wie die ganzen Nurutus und deren Sportvarianten das Krebsgeschwür von shounen sind. Wie dem auch sei, eine Serie dieser Lauflänge, die mit so viel Inhalt gefüllt werden kann (ja, ich sehe dich dabei an, "Nah Bei Dir"!), hat schon allein durch diesen Umstand Aufmerksamkeit verdient, die letzte Shoujo-Serie mit solchen Ambitionen ist nämlich schon lange her - oder gab es seit "Fushigi Yuugi" noch was? Das Schneerotchen scheint ja eher low-key zu sein...

Soll ich noch ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern? Ach, ich mach's einfach. Wisst ihr, womit ich Yona nach Band 1 sofort assoziiert habe? Mit einer Romanreihe aus Frankreich, die für euch schätzungsweise zu alt ist, um sie zu kennen: Angélique. Meine Mutter war ein großer Fan der Bücher und hat mich - ich war da noch ein kleiner Junge - die Filme schauen lassen. Wenn ich mich recht erinnere, hatten sie mich verwirrt - ich mochte die Abenteuergeschichte(n) an sich, das weiß ich noch, das hat mir auch meine Mutter bestätigt, aber die Romantik und die dezente Erotik sind haushoch an mir vorbeigegangen und ich soll angeblich laut gefragt haben, warum diese Frau denn so wichtig sei, dass alle Männer sie wollen. Tja, auch bei Yona hoffe ich, dass ich die Abenteuergeschichte mag und die romantische Komponente einfach ausblenden kann, die ist oft genug einfach nur ein Krampf.

Aber genug der Yona-Kritik, dafür seid ihr nicht hier, und das soll auch nicht Sinn und Zweck dieses Artikels sein. Kommen wir stattdessen lieber zur Leseplanung.

Gelesen wird:


Donnerstag, 9. März 2017

Und wieder eine Manga-Lesenacht von/mit Awkward Dangos



Hallo, Fans von japanischen Bilderbüchern! Es ist wie bei Dinner For One: alles dasselbe wie jedes Mal, es findet wieder eine Manga-Lesenacht statt, organisiert wie immer von Awkward Dangos - und ich bin dabei.

Ich verfolge schon fast von Beginn an die Veröffentlichungen des Kodansha-Verlags in den USA und kann nur sagen, sie sind schon ein wenig erstaunlich und einen Blick wert. Das Geschäftsmodell ist gar nicht mal so einfach: früher haben sie die Druckausgaben zwar noch über ihre US-Kollegen Del Rey und später Vertical vertreiben lassen, jetzt machen sie das selbst und geben nur den Druck bei einer großen Druckerei in Auftrag, den digitalen Vertrieb übernehmen sie komplett selbst. Und an dieser Eigeninitiative liegt es wahrscheinlich, dass in den USA Mangareihen rauskommen können, um die hierzulande sogar Carlsen einen Bogen machen würde. So was wie Sayonara, Zetsubou-sensei, From The New World oder neuerdings auch Chihayafuru und Giant Killing. Nicht alles kommt gut an, Zetsubou-sensei haben sie z. B. abgebrochen, aber es ist doch schön, dass sie trotzdem weitermachen. Schaut euch ruhig bei Kodansha Comics um, ein paar der Titel sind es wert, zumal man sowohl Druck- als auch Digitalausgaben problemlos in Deutschland bekommt.

Und nun genug der Werbung, kommen wir zur Hauptsache: zur Leseplanung. Gelesen wird wie immer Barak-- ach Moment, das kommt erst am 25. dran. Ähem. Noch mal.



Donnerstag, 16. Februar 2017

Eine weitere Manga-Lesenacht bei/mit Awkward Dangos



UPS!


Es ist leider etwas schiefgegangen und der gesamte Inhalt dieses Artikels ist unwiederbringlich verloren. Für die wenigen Leser tut es mir sehr leid - evtl. könnt ihr noch anhand der Kommentare erkennen, was hier mal los war. Ein Offline-Backup habe ich auch nicht angelegt - nicht umsonst ist das hier der Wegwerfblog. Ich kann an dieser Stelle nur Besserung geloben und euch viel Spaß mit den restlichen Artikeln wünschen.